Die Gespräche begannen mit einem Wirtschaftsgespräch zu den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche. Seitens der Arbeitgeber:innen wurden dabei die schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb der Glasindustrie skizziert. Insbesondere Überkapazitäten am Glasmarkt, negative Geschäftsergebnisse sowie sinkende Absatzmengen prägten die Darstellung.
Seitens der Gewerkschaften PRO-GE und GPA wurde jedoch ebenso auf die herausfordernde Situation der Beschäftigten verwiesen. Besonders die anhaltende Teuerung im Bereich Treibstoffe und Energie trifft viele Arbeitnehmer:innen in der ländlich geprägten Glasindustrie stark. Darüber hinaus wurde betont, dass auch der Kaufkrafterhalt innerhalb der Branche berücksichtigt werden müsse, da gerade der Glasbereich mittel- und langfristig von steigendem Konsum und einer höheren Kaufkraft profitieren kann.
Am Nachmittag wurde in konstruktiven Gesprächen nochmals intensiv versucht, ein möglichst gemeinsames Bild der Branchensituation zu entwickeln. Beide Seiten einigten sich abschließend darauf, in der kommenden Verhandlungsrunde konkret über prozentuelle Lohn- und Gehaltserhöhungen zu diskutieren.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 01. Juni 2026 angesetzt.
